Schwarze Wüste

Vulkanhügel, gekrönt von schwarzem Gestein

Schwarze Wüste

Typischer Besuch: 2 Std.

Eine karge Weite aus orangefarbenem Sand, gesprenkelt mit schwarzen, vulkanförmigen Hügeln nahe Bahariya.

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Fotos

Schwarze Wüste — 2
Schwarze Wüste — 3

Überblick

Eine Stunde südlich von Bahariya wird die helle Wüste dunkel. Niedrige Tafelberge liegen verstreut über einer orangebraunen Ebene, jeder überstäubt und gestreift von Schwarz — eine Streu aus dunklem vulkanischem Schotter über weicherem Sandstein.

Es ist ein Halt, kein Ziel: Die meisten Touren pausieren hier eine halbe Stunde auf dem Weg zur Weißen Wüste, besteigen einen der Kegel für die Aussicht und fahren weiter. Der Aufstieg lohnt. Von oben wird das Muster deutlich — Dutzende dunkler Kappen bis zum Horizont, dazwischen heller Sand.

In der Nähe glitzert der Kristallberg, ein kleiner Rücken aus Quarz und Kalzit, in flachem Licht, mit einem natürlichen Bogen, durch den man gehen kann. Sammeln Sie die Kristalle nicht ein; der Ort ist sichtbar ärmer als früher.

Geschichte & Hintergrund

Das Schwarz ist Basalt — Überrest vulkanischer Tätigkeit vor rund 180 Millionen Jahren, als Magma durch den Sandstein aufstieg und sich in Decken ausbreitete. Diese Decken waren härter als alles ringsum. Während Wind und gelegentliche Sturzfluten das weichere Gestein über Jahrmillionen abtrugen, blieben die Basaltkappen liegen, schützten das Material unmittelbar darunter und ließen die Tafelberge zurück, die Sie sehen.

Es ist derselbe Vorgang, der vierzig Kilometer weiter nördlich die Weiße Wüste geformt hat, nur an anderem Material — harte Kappe, weicher Körper und sehr viel Zeit.

Die Oasenstraße

Diese Route ist nicht neu. Der Darb al-Arbaʿin, die Vierzig-Tage-Straße, führte von Darfur über die westlichen Oasen nach Asyut am Nil und war eine der längsten Karawanenrouten Afrikas — Handel mit Kamelen, Elfenbein, Straußenfedern und, jahrhundertelang, mit versklavten Menschen. Bahariya lag an einem Zweig dieses Netzes, und nur die Oasen machten das Ganze überhaupt überlebbar.

Bahariyas eigene Vergangenheit

Die Oase hinter Ihnen ist seit der Antike durchgehend bewohnt, und 1996 brach dort ein Esel nahe einem Tempel in ein Loch ein. Das Loch führte zu dem, was als Tal der Goldenen Mumien bekannt wurde — ein griechisch-römischer Friedhof mit schätzungsweise zehntausend Bestattungen, viele vergoldet und bemalt. Nur ein Bruchteil ist ausgegraben.

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Empfohlen: 2 Std. vor Ort — im Planer können Sie die Zeit kürzen.
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