Hurghada Marina

Uferpromenade mit Yachten und Cafés

Hurghada Marina

Typischer Besuch: 1 Std.

Epoche: 2008 · Gegenwart

Hurghadas lebhafte Marina-Promenade, gesäumt von Restaurants, Cafés und glänzenden Yachten.

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Fotos

Yachten in der Marina von Hurghada
Promenade und Uferbebauung der Marina von Hurghada

Bildnachweis: 1stTam3r · CC BY-SA 4.0; Vojtasekd · CC BY 4.0

Überblick

Die Uferpromenade im Zentrum von Hurghada und Ausgangspunkt der meisten Bootsausflüge dieser Küste. Ein geschwungener Kai mit vertäuten Yachten und Tauchbooten, dahinter eine Fußgängerzeile mit Restaurants, Cafés und Läden.

Am schönsten ist sie abends. Tagsüber ist die Marina ein Arbeitshafen — Motoren, Eis, Treibstoff, sich sammelnde Reisegruppen —, doch sobald die Boote zurück sind und das Licht nachlässt, füllt sich die Promenade und bleibt bis spät belebt.

Wofür sie gut ist

  • Einschiffen — Schnorchel- und Tauchboote, Abfahrten nach Orange Bay und Giftun, Privatcharter
  • Essen — Fisch nach Gewicht ist die hiesige Spezialität: aussuchen und pro Kilo zahlen
  • Ein Abendspaziergang — die ganze Promenade dauert von Ende zu Ende etwa zwanzig Minuten
  • Sonnenuntergang — vom Westende blickt man über das Wasser zurück zu den Bergen

Die Preise an der Marina liegen merklich über denen ein paar Straßen landeinwärts — je weiter vom Wasser Sie essen, desto einheimischer die Rechnung.

Geschichte & Hintergrund

Hurghada existierte vor hundert Jahren kaum. Um 1905 als Stützpunkt für die Erdölsuche an der Rotmeerküste gegründet, blieb es jahrzehntelang eine kleine Fischersiedlung von wenigen tausend Menschen, durch Wüste vom Niltal getrennt.

Das Tauchen änderte alles. Ab den 1980er-Jahren zogen die Riffe europäische Gäste in rasch wachsender Zahl an, und die Stadt dehnte sich mit außergewöhnlichem Tempo entlang der Küste aus — von einigen tausend Einwohnern auf mehrere hunderttausend binnen einer Generation, mit einer Kette von Resorts über zwanzig Kilometer nach Norden und Süden.

Für die Boote gebaut

Die Marina selbst ist jung, in den 2000er-Jahren entstanden, als sich die Stadt gehobener aufstellte und Liegeplätze für größere Schiffe brauchte. Sie ersetzte einen älteren Arbeitshafen und wurde ebenso fürs Flanieren wie fürs Anlegen entworfen — weshalb die Promenade, für Hurghada ungewöhnlich, zu Fuß wirklich angenehm ist.

Die Moschee am Ende

Die El-Mina-Moschee steht am Nordende der Uferzone; ihre zwei Minarette und weißen Kuppeln sind das markanteste Wahrzeichen der Seefront. Sie ist ein moderner Bau in traditioneller Form, und der Kontrast zu den davor vertäuten Yachten ist Hurghada in einem einzigen Blick: ein Fischerhafen, der binnen eines Menschenlebens zum Ferienort wurde.

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