Reiseplanung · 11. Sept. 2026
Packliste Ägypten – nach Jahreszeit und Reiseart
Ein Tempelvormittag und ein Bootstag brauchen fast nichts Gemeinsames

Ägypten ist heiß, staubig, hell — und in Moscheen und Kirchen zurückhaltend. Fast alles andere beim Packen folgt aus diesen vier Wörtern. Diese Liste ist nach Reiseart geordnet statt eine einzige lange zu sein, denn was ein Tempelvormittag braucht und was ein Bootstag braucht, überschneidet sich kaum.
Die fünf Dinge, die am häufigsten fehlen
- Ein Hut mit breiter Krempe. Keine Kappe. Am Tempel verbrennt der Nacken, und dagegen tut eine Kappe nichts.
- Ein Tuch oder leichter Schal. Schatten an der Stätte, Kopfbedeckung in der Moschee — und etwas über die Schultern im eiskalt klimatisierten Bus.
- Elektrolytpulver. Vielleicht öffnen Sie es nie. Wenn Sie es brauchen, brauchen Sie es um drei Uhr nachts.
- Schuhe, aus denen Sand wieder herauskommt. Turnschuhe füllen sich. Geschlossene Sandalen mit Fersenriemen sind der Kompromiss, der am Tempel und auf dem Boot funktioniert.
- Eine Powerbank. Ein Ausflugstag dauert zwölf Stunden, das Handy ist die Kamera, und die Steckdose im Bus ist belegt.

Das Tal der Könige, wo es zwischen den Gräbern keinen Schatten gibt
Für Tempel und Gräber
Leicht, weit, lang. Leinen oder Baumwolle, Schultern und Knie bedeckt — für alle. In dieser Sonne ist das angenehmer als nackte Haut, ganz abgesehen davon, dass Stätten und Moscheen es erwarten.
- Eine Sonnenbrille, die wirklich blendfrei macht. Kalkstein um elf Uhr vormittags tut buchstäblich weh.
- Eine kleine Taschenlampe. Mehrere Gräber sind schwach beleuchtet, und die Malereien in den Nebenkammern sind der Grund, warum Sie da sind.
- Taschentücher und Handgel. Die Toiletten an den Stätten haben oft weder noch.
- Kleine Scheine für Trinkgelder und für den Wärter, der eine Kammer aufschließt. Ägyptische Pfund, keine Euro.
- Eine nachfüllbare Flasche. Jeder Guide führt kaltes Wasser mit, und mit eigener Flasche müssen Sie es nicht einteilen.
Das Stativ bleibt zu Hause, sofern nichts vorab genehmigt ist: Kameragebühren unterscheiden sich je Stätte, und das Stativ wird am häufigsten abgelehnt.
Für das Rote Meer

Flachwasser und Riff bei der Insel Giftun
- Ein Rashguard. Das Beste auf dieser Liste. Er erledigt die Sonnencreme-Frage vollständig, verhindert den Rückenbrand, den jeder Schnorchler bekommt, und wärmt auf einem zugigen Boot.
- Die eigene Maske, falls vorhanden. Bootsmasken sind in Ordnung — und Bootsmasken laufen aus. Eine Maske, die zu Ihrem Gesicht passt, ist der Unterschied zwischen einer Stunde im Wasser und zwanzig Minuten Ärger.
- Badeschuhe, wenn Sie irgendwo vom Strand statt über die Leiter ins Wasser gehen.
- Ein Trockenbeutel, auch ein billiger. Gischt auf einem offenen Boot findet überallhin.
- Ein eigenes Handtuch für die kleineren Boote, die keine an Bord haben.
Zu „riffsicherer“ Sonnencreme: Der Begriff ist nicht geschützt und sagt für sich genommen nichts. Die beiden Inhaltsstoffe mit der klarsten Beweislage dagegen sind Oxybenzon und Octinoxat — lesen Sie also die Rückseite, nicht die Vorderseite. Besser noch: bedecken. Ein Rashguard und ein Hut brauchen gar keine Inhaltsliste.
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