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Reiseplanung · 15. Okt. 2026

Von El Nido nach Coron: Fähre oder 3-tägige Bootsexpedition?

So funktioniert die Schnellfähre, so ist eine mehrtägige Inselexpedition wirklich, und was zu Ihnen passt

Von El Nido nach Coron: Fähre oder 3-tägige Bootsexpedition?

Zwischen El Nido und Coron gibt es zwei realistische Wege: eine Schnellfähre, die etwa vier bis fünf Stunden braucht, oder eine mehrtägige Bootsexpedition, meist drei Tage und zwei Nächte, mit Stopps an Inseln, Riffen und Fischerdörfern und Übernachtungen in einfachen Strandhütten. Die Fähre ist effizient, die Expedition für viele das schönste Erlebnis der ganzen Reise.

Eine Straße gibt es nicht, und Fliegen bedeutet den Umweg über Manila. Fast alle überqueren also die Linapacan-Straße per Schiff. Was beide Varianten bedeuten, Stand 2026:

Variante 1: die Schnellfähre

Mehrere Reedereien betreiben Schnellboote zwischen El Nido und Coron, meist mit Abfahrt am Morgen. Die Boote sind geschlossen, klimatisiert und fassen etwa 100 bis 200 Passagiere. Bei gutem Wetter dauert die Überfahrt etwa vier bis fünf Stunden, teils über offene See.

  • Buchen Sie in der Hochsaison (Dezember bis Mai) einige Tage im Voraus.
  • Check-in mindestens eine Stunde vorher, mit Pass; eine Terminalgebühr wird separat erhoben.
  • Gepäck kommt in einen Laderaum, Wertsachen und Medikamente bei sich behalten.
  • Seekrankheit ist bei rauer See häufig: Tabletten vor dem Einsteigen, hinten sitzen, Horizont anschauen.
  • Ausfälle gibt es, wenn die Küstenwache Fahrten stoppt, vor allem Juni bis November. Puffertag vor jedem Flug.

Fahrpläne und Anbieter ändern sich je Saison; prüfen Sie den aktuellen Plan kurz vor der Reise.

Variante 2: die dreitägige Inselexpedition

Eine Expedition fährt mit einer traditionellen Auslegerbangka langsam durch die Inselwelt zwischen Nordpalawan und den Calamian-Inseln. Tagsüber wird geschnorchelt, gebadet, an leeren Stränden spaziert und Fischergemeinden besucht. Übernachtet wird in einfachen, aber gemütlichen Bambushütten oder Zelten auf kleinen Inseln, oft ohne Netzstrom.

Ein typischer Tag

  • Frühstück im Camp, dann mehrere Stunden auf dem Boot mit zwei bis drei Stopps zum Schnorcheln und Baden.
  • Mittagessen an Bord oder am Strand: gegrillter Fisch, Reis, Gemüse, frisches Obst.
  • Nachmittags schwimmen oder paddeln, Ankunft im nächsten Camp vor Sonnenuntergang.
  • Gemeinsames Abendessen, oft mit Meeresfrüchten, früh ins Bett unter dem Moskitonetz.

Für wen sie passt

Für alle, die das Meer lieben, zwei Nächte auf Klimaanlage und WLAN verzichten können und Boot und Camp gern mit einer kleinen Gruppe teilen. Weniger geeignet bei starker Seekrankheit, mit sehr kleinen Kindern oder wenn ein fester Zeitplan nötig ist; die Route richtet sich nach Wind und Gezeiten.

Beide Richtungen sind möglich: die 3-tägige Expedition von El Nido nach Coron mit Strandhütten oder die 3-tägige Inselexpedition von Coron nach El Nido.

Fähre und Expedition im Vergleich

Schnellfähre3-tägige Expedition
Dauerca. 4 bis 5 Stunden3 Tage, 2 Nächte
Bootgeschlossen, klimatisiertoffene Auslegerbangka
Unterwegsnichts zu sehentäglich Schnorcheln, Strände, Dörfer
Unterkunftnicht nötiginklusive, einfache Hütten oder Zelte
EssenSnacks mitbringeninklusive
Wetterfällt bei Starkwind ausRoute wird angepasst, teils verschoben

Welche Richtung ist besser?

Beide funktionieren. Start in El Nido passt, wenn Sie nach Puerto Princesa fliegen und ab Busuanga (Coron) zurück. Start in Coron passt bei Ankunft in Busuanga und Abflug ab Puerto Princesa. Wählen Sie die Richtung, die Rückwege vermeidet; die Landschaft ist in beiden gleich schön.

Packliste für die Expedition

  • Eine kleine Tasche; das Hauptgepäck wird oft separat transportiert. Fragen Sie nach.
  • Zwei Badeanzüge, Lycra-Shirt, Hut, riffschonende Sonnencreme.
  • Stirnlampe, Mückenschutz, leichte lange Kleidung für den Abend.
  • Dry Bag, Powerbank, persönliche Medikamente, auch gegen Seekrankheit.
  • Bargeld für Getränke und Trinkgeld; auf den Inseln gibt es keine Geldautomaten.

Seekrankheit und Sicherheit

Die Strecke führt teils über offene See. An ruhigen Tagen ist das herrlich, an windigen schaukelt die Bangka. Nehmen Sie Medikamente vor der Abfahrt, nicht erst wenn Ihnen übel ist. Seriöse Anbieter haben Schwimmwesten für alle, Funk und Erste-Hilfe-Ausrüstung und halten sich an die Hinweise der Küstenwache. Wird ein Taifun oder starker Monsunwind erwartet, wird verschoben, und das ist gut so.

Beste Reisezeit

Am besten etwa Dezember bis Mai, wenn der Nordostmonsun hier ruhigere See bringt und kaum Regen fällt. März bis Mai ist das Wasser meist am glattesten. Mitten in der Regenzeit werden Expeditionen reduziert oder pausiert, Fähren fallen von Juli bis Oktober häufiger aus.

Kombination mit dem Rest Palawans

Eine beliebte Route über zehn bis zwölf Tage: Flug nach Puerto Princesa, Underground River, Van nach El Nido für drei Nächte, per Expedition nach Coron, zwei bis drei Nächte dort, Abflug ab Busuanga. So wird die Bootsfahrt zum Bindeglied statt zum verlorenen Reisetag.

Zu und von den Häfen

In El Nido legen Fähren und die meisten Expeditionen am Stadtpier oder an einem nahen Strand ab, per Tricycle wenige Minuten von den meisten Hotels. In Coron kommen die Boote am Stadthafen an. Wer am Ankunftstag ab Busuanga weiterfliegt, riskiert viel: Der Flughafen liegt 30 bis 45 Minuten entfernt, und ein verspätetes Boot kann den Flug kosten. Sicherer ist mindestens eine Nacht in Coron vor dem Abflug. Expeditionsanbieter briefen die Gruppe meist am Vorabend; seien Sie an diesem Nachmittag vor Ort.

FAQ

Wie lange dauert die Fähre?

Etwa vier bis fünf Stunden bei normalen Bedingungen; bei rauer See länger, bei schlechtem Wetter fällt sie aus.

Lohnt sich die Expedition?

Für die meisten Meeresliebhaber ja. Statt eines Reisetags gibt es drei Tage abgelegene Inseln und Schnorcheln.

Gibt es Strom und WLAN?

Meist nur abends begrenzt Strom per Generator oder Solar und kaum Netz. Powerbank mitnehmen.

Kann ich stattdessen fliegen?

Es gibt keinen regulären Direktflug. Über Manila dauert es meist länger als die Fähre.

Was, wenn das Wetter die Überfahrt verhindert?

Dann wird auf den nächsten sicheren Tag verschoben. Deshalb ist ein Puffertag vor dem Weiterflug wichtig.

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